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Mieterstrom

Mieterstrom ist die etwas irreführende gesetzliche Bezeichnung für die Verteilung von im Haus erzeugter Energie an die verschiedenen Parteien im Gebäude. Dabei ist es ohne Bedeutung ob die Partei Mieter, Miteigentümer oder Eigentümer ist, wichtig ist nur, dass die Verteilung erfolgt, ohne das Netz des Versorgers zu benutzen. So kann die Energie vom eigenen Dach verteilt werden, ohne Netzentgelte oder andere Umlagen zahlen zu müssen.

Solche Projekte sind bereits heute wirtschaftlich und können ohne oder mit geringem Eigenkapitaleinsatz realisiert werden. Die Rentabilität ergibt sich vor allem aus dem im Haus verbrauchten Strom: Während Energieversorger häufig Preise um die 30 ct/kWh verlangen, kann der Strom vom eigenen Dach oft für Preise unter 25 ct/kWh abgegeben werden. Für die Bewohner des Hauses ein deutlicher Vorteil! Aber auch der Betreiber der Anlage profitiert: Wird der Strom im Haus verbraucht, refinanziert er die Anlage, Strom der ins Netz eingespeist wird, wird dagegen nur mit 7 - 8 ct/kWh vergütet - noch! Die Pläne unserer Wirtschaftsministerin sehen vor, dass diese Vergütung bei Netzengpässen nicht mehr gezahlt wird, was die Rentabilität der Anlagen deutlich reduziert.

Neben Planung und Finanzierung sind der Betrieb und die Abrechnung mit mehreren Parteien eine Herausforderung. Versonnen vermittelt Planung und Umsetzung von Zählerkonzepten und Softwarelösungen, die eine automatisierte, rechtskonforme Rechnungstellung ermöglichen.

 
Mieterstrom einfach erklärt:
 

Eine gute Übersicht, Fragen und Antworten sowie realisierte Projekte sind auf den Seiten der Bürgerenergie Norg e.G. zu finden.